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Weißlinge

Kleiner Kohlweißling

Kleiner Kohlweißsling Schmetterling Pieris rapae auf Scabiosa

Kleiner Kohlweißling Pieris rapae

Kleiner Kohlweißling  – Pieris rapae – (LINNAEUS, 1758)

Im englischen – The Small white – der kleine Weiße – im holländischen – Klein koolwitje  oder auch Knollenwitje – Knollenweißling- sein Wissenschaftlicher Name „rapae“ kommt von rapa die Rübe. Obwohl die Rübe nicht auf seinem Speiseplan steht.

Merkmale der Weißlinge Schmetterlinge

Dieser Schmetterling gehört zu der Familie der Weißlinge – seine Spannweite beträgt etwa 5 cm. Bei seinem großen Bruder dem Großen Kohlweißling, beträgt die Spannweite schon stolze 6 cm, der Große Kohlweißling wird leider immer seltener. Die beiden auseinander zu halten ist nicht so einfach, beim Großen Kohlweißling ist der schwarze Fleck an der Flügelspitze, deutlich größer und länger nach unten gezogen, aber den schwarzen Fleck bekommen wir nicht so einfach zu sehen, da er gerne mit zugeklappten Flügeln sitzt.
Beim Grünader-Weißling ist es schon einfacher da seine Adern auf der Flügelunterseite der Hinterflügel deutlich sichtbar sind. Bei den beiden Kohlweißling Arten sind die Hinterflügel eher gelblich und mit einem sanften gräulichen Puder bestreut. Auch das Ablichten gestaltet sich als nicht so einfach da sein weiß leicht zur Überbelichtung führt und man dann nur einen weißen Fleck auf dem Bild hat. Was mir schon des Öfteren passiert ist. Aber manchmal klappt es auch.

Lebensraum

Die Kohlweißlinge haben sich über ganz Südeuropa ausgebreitet und sind dann weiter nach Nordeuropa gewandert, letztendlich wurden sie dann in Nordamerika und Australien eingeschleppt. Mit ihren Wirtspflanzen, die hauptsächlich aus allerlei Arten Kohl besteht, wurden sie auf der ganzen Welt verbreitet. In Mitteleuropa und Nordeuropa waren die Kohlweißlinge gar nicht so häufig, erst mit dem massiven Anbau von Kohl und Raps in Monokultur fand er reichlich Nahrung und sein Populationen wuchsen so enorm, dass er als Schädling gefürchtet wurde. Dies wiederum führte zum Griff zu Insektiziden, die nicht nur den Kohlweißling beseitigten, sondern auch alle andere Insekten, die dort auf den Feldern lebten.

Flugzeit

In Europa fliegt dieser fröhlich anmutende Schmetterling von März bis November und kann bis zu vier Generationen bilden. In manchen Gebieten, wo es kaum oder sehr milde Winter gibt, schafft er es sogar ganzjährig in Erscheinung zu treten.

Vom Ei zur Raupe

Kleiner Kohlweißling Raupe auf Kohlblatt
Raupe des Kleinen Kohlweißlings

Die grünliche Raupe mit ihrem dünnen gelben Streifen auf dem Rücken braucht nur etwa einen Monat um sich von den einzeln gelegten Eiern bis zur Verpuppen zu entwickeln. Die Puppe überwintert und im Frühling geht es dann wieder fröhlich los.

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